Aus einem Artikel in der Zeitung ”Kunstavisen” - 23. Januar 2007, Kopenhagen: 
 

ADI HOLZER GEHT INS "GLAS" BEI GRØNLUND


Man kennt Adi Holzer als Maler. Jetzt aber hat er sich dem Medium Glas verschrieben, die glänzenden Resultate zeigt er zusammen mit seinen Bildern in der Galerie Grønlund.


Dass er selbst nicht Glasbläser ist, macht ihm nichts aus, er macht die Entwürfe, reist damit nach Murano/Venedig, wo es Experten für dieses Metier gibt und erklärt seine Absichten. Daraus entsteht grosse Kunst und dies zeigt er in der wiedereröffneten Galerie Grønlund in Kopenhagen.

Es ist spannend, dass er die Glasskulpturen zusammen mit den dazu gehörenden Arbeitsstudien in Gouache, Acryl und Grafik zeigt. Diese sind mindestens ebenso interessant wie die Glasarbeiten selbst. Das müsste eigentlich Sammler dazu anregen, sowohl die Skulpturen als auch die dazugehörenden visuellen Vorlagen anzukaufen, da diese ja von einem erfahrenen Maler stammen!

Ein „Kunstpaket“, das nach meiner Meinung erstmalig in Erscheinung tritt. Das nicht gerade billig ist - aber in Zukunft mit Garantie auch nicht billiger zu haben sein wird. 


Diese Ausstellung zeigt das neue Konzept der Galerie: berühmte Künstler auf- und herauszufordern, sich mit einem für sie neuen Werkstoff auseinanderzusetzen: mit dem Medium GLAS. Die Galerie Grønlund ist ja die führende Glasgalerie Dänemarks, da das Glasmuseum Ebeltoft ein Museum ist und keine Galerie.

Die junge Galeristin Kirstine Grønlund (28) hat beschlossen, die Galerie der Grønlunds zu übernehmen und weiterzuführen. 
  

  
Tue Lütken, Redakteur „Kunstavisen“